Black Jack Regeln im Überblick

Blackjack wird in jeder Spielbank weltweit und natürlich auch in allen Online Casinos gespielt. Seinen Namen hat das Spiel von der früheren Regelung, dass der Spieler mit einer Hand aus schwarzem Ass und schwarzem Buben sofort gewinnt. Mit dem Boom der Casinoindustrie im 20. Jahrhundert wurde Blackjack dann in aller Welt bekannt.

Gründe für die große Beliebtheit sind die einfachen Blackjack Regeln. Das gewinnbringende Kartenspiel ist einfach zu erlernen und auch Neunfänger haben die Chance von Anfang an im Online Casino zu gewinnen. Denn der in das Spiel eingebaute Hausvorteil ist beim Black Jack im Verhältnis zu anderen Casino Spielen um einiges geringer. Mit einer guten Strategie lässt sich der Hausvorteil für den Spieler vorteilhaft nutzen. Im folgenden Artikel haben wir für Sie deshalb die wichtigsten Tipps für eine gute Blackjack Strategie zusammengefasst. Lesen Sie hier die Blackjack Regeln einfach und verständlich erklärt.

Im Folgenden erklären wir alles wichtige rund um die Blackjack Regeln und Blackjack Strategien und geben wichtige Tipps für die richtige Strategie.

DIE BESTEN BLACK JACK CASINOS 2018

  • Grundregeln beim Blackjack
  • Spielablauf
  • Auszahlungen

Die Grundregeln beim Blackjack

Zu Beginn einer jeder Runde legt der Spieler zunächst seinen Einsatz fest. Anschließend erhalten er und der Dealer zwei Karten, die offen ausgeteilt werden. Dabei ist es unerheblich, dass die anderen die eigenen Karten sehen können, da alle Spieler ausschließlich gegen den Dealer spielen.

Der Dealer fragt nun jeden Spieler, ob dieser noch eine Karte aufnehmen, verdoppeln, versichern oder eine andere Aktion durchführen möchte. Zu den einzelnen Details kommen wir jedoch später.

Was ist das Ziel des Spiels?

Ziel beim Blackjack ist es, mit seinem Kartenwert so nahe wie möglich an 21 zu kommen. Wer den Wert von 21 überschreitet, hat das Spiel sofort verloren. Diese einfachen Blackjack Regeln Anfänger machen das Spiel für jeden interessant.

Die Kartenwerte sind wie folgt festgelegt:

  • Ass = 1 oder 11 Punkte
  • Bildkarten = 10 Punkte
  • Alle anderen Karten werden mit ihrem Nennwert gezählt

Beispiel: Die Karten Dame+9+2 ergeben den Wert von 21, was den Spielgewinn bedeutet. Eine 9+5+8 ergeben 22 und ein verlorenes Spiel.

Blackjacktisch

Hard Hands und Soft Hands

Von einer Hard Hand spricht man immer dann, wenn der Spieler kein Ass auf der Hand hat. In diesem Fall können die Karten nur auf eine Art gezählt werden. Wer beispielsweise einen König, eine 4 und eine 5 auf der Hand hat, der hat generell 19 Punkte.

Hat der Spieler ein Ass auf der Hand, sieht die Sache etwas anders aus. Denn dieses kann sowohl mit dem Wert 1 wie auch mit dem Wert 11 gezählt werden. Dies wird auch als Soft Hand bezeichnet. Ein Ass in Kombination mit einer 5 kann also entweder als 16 oder auch als 6 gezählt werden.

Mögliche Spielzüge

Die möglichen Spielzüge sind begrenzt, sodass die Blackjack Regeln für Anfänger leicht zu erlernen sind. Wer zu Beginn ein Ass und eine Zehn erhält, hat einen Blackjack und das Spiel automatisch gewonnen. Bei den meisten Online Casinos gibt es hierfür eine Auszahlung von 3:2. Wer also beispielsweise 20 Euro gesetzt hat, erhält 30 Euro zurück.

Wer mit dem Wert seiner Karten zufrieden ist, gibt die Ansage „Stand“. Dies bedeutet, dass keine weitere Karte gewünscht wird. Die Ansage „Hit“ bedeutet, dass eine weitere Karte aufgenommen werden soll. Liegt der Kartenwert anschließend noch immer unter 21, kann erneut zwischen „Hit“ oder „Stand“ gewählt werden. Erhält der Spieler zu Beginn ein Pärchen, erlauben die Blackjack Regeln einen Split. Anschließend werden die Karten aufgeteilt, sodass mit zwei Händen weitergespielt wird. Dabei wird für die zweite Hand automatisch derselbe Einsatz fällig wie für die erste.

Ein weitere Möglichkeit ist das Verdoppeln. In diesem Fall erhält der Spieler jedoch nur noch eine einzelne Karte. Dazu können Spieler sich versichern, dass der Dealer ein Blackjack auf der Hand hat. Ist die offene Karte des Dealers ein Ass, wird dieser auch eine Versicherung anbieten. Wird diese angenommen muss nach den Blackjack Regeln nochmals die Hälfte des bisherigen Einsatzes eingesetzt werden.

Spielzüge des Dealers

Hat sich der Spieler nicht überkauft, so ist der Dealer an der Reihe. Zunächst wird die zweite Karte umgedreht, die bisher verdeckt auf dem Tisch lag. Solange der Dealer keine 16 Punkte hat, muss er in jedem Falle noch eine Karte ziehen. Ab einem Wert von 17 darf keine Karte mehr aufgenommen werden.

Welche Auszahlungen gibt es?

Die Blackjack Regeln können sich bezüglich der Auszahlung je nach Online Casino unterscheiden. Gut für Spieler ist eine Auszahlung von 3:2 bei einem natürlichen Blackjack. Bei einer 10-Euro-Wette liegt die Gewinnchance dann bei 15 Euro. In jedem Falle gemieden werden sollten Online Casinos, die eine Auszahlungsquote von 6:5 anbieten. Denn diese erhöht den Hausvorteil der Bank um weitere 1,4 Prozent.

Bei einer Versicherung wird nochmals die Hälfte des bisherigen Einsatzes auf das Versicherungsfeld gelegt. Hat der Dealer einen Blackjack, so wird der Spieler im Verhältnis 2:1 ausgezahlt. Er erhält somit das Doppelte seines Einsatzes.

> Tipp: Weniger Decks sind besser! Je weniger Decks der Spieler nutzt, desto höher sind seine Gewinnchancen. In der Regel nutzen Online Casinos zwischen 6 und 8 Decks, da dies Vorteile für das Haus bringt.

Welche Black Jack Strategie gibt es?

Natürlich braucht man auch beim Black Jack eine kleine Portion Glück. Dennoch muss man sagen, dass das Spielergebnis im Großen und Ganzen eher von den persönlichen Entscheidungen des Blackjack-Spielers abhängt. Da die Spielregeln außerdem auf der ganzen Welt fast ganz einheitlich gestaltet sind, kann Black Jack sowohl in  traditionellen Spielbanken und Casinos, als auch im Internet in einem online Casino genau gleich gespielt werden. Ein kompliziertes Umgewöhnen oder Umdenken für Spieler, die das Spiel schon aus dem Casino kennen, ist online also nicht nötig.

  • Basic Strategie
  • Splitting Strategie
  • Soft Hand Strategie

Basic Strategie:

Die Spieler, welche sich auf die Basic Strategie fokussieren, können den Hausvorteil der Bank auf das kleinstmögliche reduzieren. Erreicht der Blackjack-Spieler einen Kartenwert von 17 oder mehr, wird ganz egal was der Dealer für ein Blatt hat, keine weitere Karte mehr genommen. Bei einem eigenen Kartenwert zwischen 12 und 16 wird nur dann eine neue Karte aufgenommen, wenn der Dealer 7 Punkte oder mehr hat. Im Falle eines Kartenwerts von 11 oder weniger, wird eine weitere Karte gezogen.

Beträgt der Gesamtwert der eigenen Karten genau 11, wird als sture Regel immer verdoppelt, vollkommen egal, welches Blatt der Dealer hat. Einzig bei einem Kartenwert von 10 gibt es eine Ausnahme. Hier wird nur in dem Falle verdoppelt, wenn der Dealer einen Wert von neun oder weniger hat. Die Basisstrategie funktioniert bei Anwendung der gängigen Black Jack Regeln. Falls ein anderes Regelwerk genutzt werden, so kann in manchen Fällen auch eine der anderen Blackjack Strategien zu einem noch gewinnbringenderen Spielergebnis führen.

Splitting Strategie:

Ein Splitting ist beim Black Jack immer dann möglich, wenn ein Spieler zwei gleiche Karten (also ein Pärchen) auf der Hand hat. Dabei wird der Einsatz verdoppelt und die Karten werden auf zwei Hände aufgeteilt. Dadurch erhöhen sich logischerweise auch die mathematischen Gewinnchancen. Bei dieser Strategie geht es also darum, bestimmte Paare immer aufzuteilen. So werden Paare auch Achtern und Assen immer gesplittet. Erhält in diesem Fall ein Mitspieler auf ein schon geteiltes Ass abermals ein Ass, so kann dieses Paar nochmals geteilt werden. Diese Vorgehensweise lässt die Gewinnchancen nochmals stark ansteigen.

In keinem Fall gesplittert werden 5er und 10er wertige Pärchen. Ein geübter Spieler sollte die 2er und 3er Paare immer nur dann aufteilen, wenn gerade der Dealer einen Kartenwert zwischen 4 und 7 auf der Hand hat.
Die 5er-Paare werden hingegen immer nur dann aufgeteilt, wenn der tatsächliche Kartenwert es Dealers nur 9 oder weniger beträgt. Ein Sechser-Paar wird überhaupt nur dann aufgeteilt, wenn der Dealer 2, 3, 4, 5 oder 6 hält. Und ein 9er-Pärchen wird in fast allen Fällen aufgeteilt. Die einzige Ausnahme wäre hier, wenn der Dealer eine 7, eine 10 oder ein Ass hält.

Soft Hand Strategie:

Gute Gewinnchancen können auch mit der Soft Hand Strategie beim Black Jack realisiert werden. Diese Strategie kommt immer dann zum Tragen, wenn der Spieler ein Ass hält, welches 11 gezählt wird. Bei dem Spielkartenwert von 19 oder mehr wird generell keine zusätzliche Spielkarte aufgehoben. Sollte die sogenannte „Soft Hand“ nur einen Kartenwert von 18 aufweisen, wird nur wenn der Dealer eine 10 hat eine neue Karte gekauft. Bei einer „Soft Hand“ mit Gesamtwert von 17, bestehend aus drei oder mehr Karten, wird noch eine weitere Karte gekauft.

Wird der Gesamtkartenwert von 17 mit zwei Karten erreicht, wird nur dann nicht gekauft, wenn der Dealer eine 7 hat. Bei einer „Soft Hand“ mit lediglich zwei Spielkarten kann es mitunter sinnvoll sein zu verdoppeln. Dies gilt beispielsweise bei einer „Soft Hand“ von 18, wenn der Kartenwert des Dealers zwischen 4 und 7 beträgt. Eine Hand aus Ass und 5 sollte gegen eine 6, 5 oder 4 verdoppelt werden.

Wie zählt man Karten beim Black Jack?

Eine weitere ausgefeilte Strategie ist das sogenannte Kartenzählen. Wer diese Methode perfekt beherrscht, kann mit ziemlich sicheren Gewinnen rechnen. Das Kartenzählen ist übrigens absolut erlaubt, auch wenn es bei einigen Casinos nicht gerne gesehen ist. Das High-Lo-System ist eine der leichtesten und sicherlich auch rentabelsten Varianten, um beim Black Jack die Spielkarten zu zählen. Es dient der Feststellung, wann das Verhältnis von hohen Karten im Stapel gegenüber den niedrigen Karten ungleichmäßig wird. Sollten sich zu viele hohe Werte auf dem Deck befinden, so liegen die Chancen auf einen Black Jack oder eine Hand von mindestens 20 sehr gut.

Angefangen wird das Zählen ab der ersten Karte auf einem neu gemischten Deck. Es geht also darum den „Running Count“ Wert bei einem Spiel jederzeit mitzuzählen. Bei niedrigen Karten erhöht man dann diesen Wert um je einen Punkt. Bei einer höheren Karte wird im Gegensatz dazu jeweils ein Punkt vom Wert abgezogen. Weist die Gesamtzahl in einer Runde den Wert von +1 auf, so befinden sich auf dem Deck weiterhin noch mehr hohe Karten wie zum Beispiel Asse, Könige oder Damen. Für Übungszwecke ist es ratsam, einfach einmal zu versuchen, bei einem ganzen Kartenspiel mitzuzählen. Bei dieser Übung muss zum Schluss, wenn also alle Karten eines Decks gezählt wurden, immer der Wert Null herauskommen. Das Ergebnis des Kartenzählens wird übrigens fortlaufend immer genauer. Denn je mehr Karten schon gezählt wurden, desto aussagekräftiger ist der mitgezählte Wert.

Hier können Sie beim Black Jack Karten zählen

Um die Ausgewogenheit des Black Jack Decks zu beurteilen, kommt es außerdem auch auf die Anzahl der noch vorhandenen Karten an. Auch hier gilt, je mehr Blätter bereits gespielt wurden, desto genauer ist der berechnete Wert.

In diesem Fall ist es möglich, den durch das Kartenzählen ermittelten Wert durch die geschätzte Zahl der noch vorhandenen Karten zu dividieren. Das Ergebnis ist dann ein noch genauerer Wert, der sogenannte True Count.

Es erfordert allerdings etwas Übung zu schätzen, wie viele Decks noch im Schlitten sind. Liegt der errechnete Wert beispielsweise bei +4 und enthält der Schlitten noch etwa 2 Decks, so beträgt der True Count +2. Immer wenn auch der True Count noch einen positiven Wert aufweist, stehen die Chancen auf Gewinne sehr gut. In einem solchen Fall kann es sich besonders lohnen zu verdoppeln.