Geld Management im online Casino

Geld Management ist ein Begriff der vom englischen Money Management kommt und in Spielerkreisen oft fast schon wie ein Mantra kommt. Gute Spieler, so die Überzeugung, verfügen über einen exzellenten Umgang mit den zur Verfügung stehenden Geldmitteln: das wird dann meist als gutes Money oder Geld Management bezeichnet.

Dieses Geld Management ist auch bei Sportwettern, Poker-Spielern und Forex-Spekulanten eine wichtige Sache. Und es lohnt sich einen genaueren Blick darauf zu werfen, was damit genau gemeint ist und wie man es als Casino Spieler nutzen kann, um die eigenen Gewinnchancen zu maximieren.

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Was ist Geld-Managment?

Money Management ist ein Begriff der ursprünglich von den Börsen kommt und dann auch für diverse Formen des Glücksspiels angewandt wurde. Es geht nämlich darum das Risiko von Verlusten dadurch zu steuern, dass man einzelne Handelspositionen (Wetten, Spiele) nur bis zu einer gewissen Größe (Einsatz) abschließt.

Fürs Casino übersetzt heißt das, dass sich die Einsätze an der zur Verfügung stehenden Geldmenge, also dem Spielkapital, sowie am Risiko einer Wette orientieren. Beim Roulette kann man also beispielsweise mehr auf eine Einfache 50-50 Chance setzen, als auf eine einzelne Zahl. Und der Einsatz passt sich immer den vorhandenen Mitteln an. So wird das auch beim Poker und Sportwetten gehandhabt.

Theoretisch würde man so nie Pleite gehen, weil sich die Einsätze andauernd reduzieren, wenn man länger verliert. Praktisch schießen die meisten Spieler in langen Pechsträhnen auch mal etwas Geld zu, um die Einsätze nicht zu niedrig werden zu lassen. Das ist auch okay, wenn man nur Geld zuschießt, dass man auch verlieren kann: denn sichere Gewinne gibt es beim Glücksspiel nicht. Ohne den Faktor Glück ist man der Bank unterlegen.

Aggressiv oder gemäßigt spielen?

Money Management sagt noch nichts darüber aus, wie viel man riskieren will. Wer sehr konservativ spielt, setzt pro Runde nur kleine Bruchteile seines Geldes und reduziert so die Chance pleite zu gehen weiter. Dafür sind auch die möglichen Gewinne kleiner. Aggressiveres Spiel geht dagegen meist mit höheren Einsätzen Hand in Hand – Pechsträhnen sind hier fataler (wenn man die Einsätze nicht schnell verringert) – dafür sind Glückssträhnen um so lohnender.Sparschein

Aggressiv oder gemässigt gibt es aber auch bei den Spielen selber. Eine einzelne Zahl beim Roulette zu setzen ist eine weit aggressivere Herangehensweise, als einfach nur auf eine der Einfachen Chancen zu wetten. Und auch andere Spiele ermöglichen ähnliche Entscheidungen. Bei Spielautomaten gibt der Automat die Pace vor: an einem Slot gibt es also nie aggressive und gemässigte Optionen, sondern die Spielauswahl gibt das vor. Als Faustregel gilt: mehr Walzen, weniger Gewinn-Chancen aber höhere Gewinne, also mehr Walzen gleich aggressiveres Spiel. Und Progressive Jackpots stehen hier an der Spitze: ein Spieler wird Millionen Gewinnen, die anderen Spieler finanzieren das mit einer verringerten Gewinnchance.

Hohe oder Niedrige Einsätze

Die Einsatzhöhe kann man sich mit etwas Planung schnell selber ausrechnen, wenn man einmal geklärt hat, was für Spiele man spielen will. Nehmen Sie das monatliche Budget fürs Glückspiel (also das Geld, dass sie bereit sind auch zu verlieren). Dann schätzen Sie wie oft sie spielen möchten (also bspw. Zehn Mal) und Teilen den Gesamtbetrag durch diese Summe. Nun haben Sie ein Budget für jede Spiel-Session.

Da man als guter Spieler zeitlich limitierte Sessions spielt (dazu gleich mehr) wissen sie nun, wie viele Runden sie etwa spielen werden. Jetzt können Sie sehr konservativ vorgehen und das Tagesbudget durch die Spielrunden teilen, dann gehen alle Gewinne zurück in den Topf. Oder sie machen einen Aufschlag und wetten beispielsweise so viel, dass sich, ganz ohne Gewinne, nur die halben Runden ausgehen würden: das liegt nun an Ihnen. So haben Sie dann jedenfalls für den Tag und jedes einzelne Spiel einen Betrag festgelegt mit dem gespielt wird: alle Gewinne gehen dann zurück in das Grundbudget und werden erst im nächsten Monat berücksichtigt.

Limits helfen

Gutes Moneymanagment wird meist Hand in Hand mit Limits und Regeln für das eigene Spiel gehen. Am wichtigsten sind die Einsatzlimits. Jeder Session sollte ein maximaler Betrag zugewiesen sein, mehr wird nicht eingesetzt oder zumindest nicht verloren (sie entscheiden selber ob sie die Gewinne der Session gleich wieder einsetzen.) Und es empfiehlt sich auch ein Zeitlimit festzulegen.

Das kann sich am eigenen Zeitbudget orientieren, oder aber auch am Einsatz (wer  maximal 200 Euro setzen will und einen Euro pro Spin riskiert, spielt bspw am Automaten etwa eine halbe bis dreiviertel Stunde). Die maximale Zeit sollte aber eingehalten werden. Unsere Empfehlung: lieber kürzer und öfter, als sehr lange Sessions, bei denen man müde und unkonzentriert spielt. Man sollte auch nie beginnen „Verluste zu jagen“ oder „Glückssträhnen zu melken“. Beides Begriffe die man oft hört, die aber zeigen, dass der Spieler nicht an Zeit- oder Geldlimits glaubt sondern sein Verhalten vom Spielverlauf prägen lässt: das ist bei Online Casino Spiele keine gute Strategie.

So schaffen Sie ein eigens Set an Spielregeln, dass ihr Spielverhalten regelt. Das geht weit über Moneymanagement hinaus, hilft aber immer das Spiel im Griff zu haben.

Wie sollte ich mich beim Spiel verhalten?

Zu den Spielregeln sollten auch Verhaltensregeln festgelegt werden. So etwa, wann und wie oft Einzahlungen gemacht werden. Hier empfiehlt es sich ebenfalls Limits zu setzen. Fixe Tage sind hilfreich, allerdings sollte man auch die Angebote der Casinos nutzen. Deshalb unser Tipps: legen Sie die Anzahl der Einzahlungen samt Höhe pro Monat fest und nutzen Sie im Zeitraum Angebote bestmöglich.

Wichtig ist es aber auch andere Regeln zu beachten. So sollte man nie spielen, wenn man leichter beeinflussbar ist. Dazu gehört Müdigkeit, Drogen, Alkohol aber auch Streß und Sorgen. In diesen Situationen verlieren wir am leichtesten die Kontrolle über unser Verhalten und das kann beim Glücksspiel ein teurer Fehler sein.

Suchtverhalten beim Spiel, was tun?

Sollten Sie bemerken, dass Sie Probleme haben sich an Limits zu halten, ihre Regeln nicht beachten etc. dann sollten Sie sich genau fragen, warum das so ist. Wenn auch noch finanzielle Sorgen, das Verlangen nach dem Spielen oder ähnliches dazu kommt, dann sollten spätestens die Alarmsignale läuten. Glücksspiel macht Spaß, kann aber auch süchtig machen. Einige Prozent der Bevölkerung sind hier besonders gefährdet, wie das auch bei anderen Süchten ist. Wer Spielsüchtig ist, ist krank und sollte sich Hilfe holen.

Wenn Sie glauben ein Problem zu haben, dann lassen Sie sich erst einmal vom Online CasinosLimits auferlegen (oder auch eine Spielsperre). Das funktioniert gut und ist ein Test um zu sehen, wie man mit einer Reduzierung des Spiels umgehen kann. Sollte das nichts helfen (und sie bspw. plötzlich woanders ein Casino Konto eröffnen), dann wenden Sie sich an eine Beratungsstelle. Dort kann man Ihnen weiterhelfen.